Das b-seite Magazin ist für Fans, die stundenlang vor der Halle warten, um am Ende in der ersten Reihe zu stehen. Und für die, denen Konzerte zu hektisch sind. Es ist für diejenigen, die wissen wollen, was hinter der Bühne passiert. Und für die, die noch Poster an die Wand hängen.

Manifest

Der Printjournalismus stirbt. Statt Titelgeschichten lesen wir Schlagzeilen, Kurznachrichten und Instagramcaptions. Aber Musik kann man nicht auf 140 Zeichen zusammenfassen.

In der b-seite erscheinen deshalb Texte wie „Die Polit-Kolumne: Alligatoah erklärt die Europawahl“, „Was macht eigentlich ein Tontechniker?“ und „Mit der Formation Blond im Plattenladen“Wir wollen Künstler zeichnen lassen, die wichtigsten Gitarrengriffe zeigen und testen, wessen Texte sich besser für Straßenmusik eignen: AnnenMayKantereit oder Kraftklub?

Der Name b-seite Magazin steht dabei einerseits für die Rückkehr zum Altbewährten, zu Analogfotografie und Schallplatten, wie sie aktuell geschieht. In Zeiten, in denen unsere Handys tausende von Fotos schießen und neue Songs in Sekunden abspielen können, sehnen wir uns manchmal nach weniger.

Gleichzeitig bezeichnet der Begriff B-Seite auch den Charakter unseres Magazins. Wir wollen nicht nur das tun, was andere machen: Interviews führen und Alben rezensieren. Wir wollen den Blick außerhalb des Plattentellers wagen und auch über das schreiben, was es nicht auf die A-Seite geschafft hat.

Crowdfunding

Guter Journalismus braucht Zeit. Deshalb erscheint das Magazin im Print, zum Anfassen und Aufheben. Damit unsere Texte nicht weggeklickt, sondern bewusst konsumiert werden.

Im Moment arbeiten wir an der ersten Ausgabe, an Texten, Fotos und Layout. Ende August wollen wir damit fertig sein, eine Druckerei haben wir schon gefunden. Aber wir brauchen eure Unterstützung.

Auf Startnext könnt ihr euch eure eigene b-seite vorbestellen. Wie immer beim Crowdfunding gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Ihr bezahlt nur dann, wenn wir das Fundingziel erreichen und die erste Ausgabe drucken können. Danke schon jetzt für eure Unterstützung!

Über uns

Im ersten Semester hatten wir einen Dozenten, der nicht an die Digitalisierung glaubte und uns zu Beginn einer jeden Vorlesung in den Kopierraum schickte. Das ist besonders dann witzig, wenn man bedenkt, dass unser Studiengang den Titel „Digitale Medien“ trägt. Zwischen Papierstau und Tonerwechseln wurden wir irgendwie Freunde, und blieben es auch dann noch, als die Kopierkarte aufgebraucht und die Vorlesung bestanden war.

Man könnte an dieser Stelle sagen, dass Musik zu uns gehört wie das Amen zur Kirche. Das wäre aber ein bisschen arg pathetisch. Deshalb schreiben wir lieber, dass wir noch immer Mixtapes brennen und die Tracklist mit Filzstift auf einem Stück Papier notieren. Dass wir eine Ukulele gekauft und nach Amerika geschleppt haben, ohne zu wissen, wie man sie spielt. Dass wir uns über schlechte Interviews ärgern und Kopfhörer immer dabei haben und Konzerttickets noch Jahre später im Handschuhfach finden.

Sara Wess, Chefredakteurin b-seite Magazin

Lea über Sara„Sara liest einen Text schneller, als ich überhaupt die Überschrift wahrnehme. Vermutlich liest sie ihn auch lieber als ich. Sara interessiert sich prinzipiell für alles: die Verbreitung von Fast Food-Ketten, das Leben und Sterben John F. Kennedys und geheimpolizeiliche Arbeitstechniken. Sie hält gerne spontane Kurzvorträge und dreht beim Autofahren ständig die Musik leiser, um irgendwas zum laufenden Song zu erklären.“

Sara Wess, Chefredakteurin b-seite Magazin
Lea Reich, Chefredakteurin b-seite Magazin

Sara über Lea„Lea hasst es, bei McDonalds nach mehr Ketchup zu fragen. Neuen Leuten stellt sie sich jedoch stets mit kräftigem Handschlag und einem lauten: „Hi, ich bin Lea“ vor. Sie kann gut Gitarre spielen, streitet das aber ab, bis man ihr eine in die Hand drückt. Ihr Name ist eigentlich ein Anagramm für „Logik“ und wäre das Leben ein Rätsel, hätte Lea es gelöst, bevor ich überhaupt die Aufgabenstellung verstanden hätte.“

Kontakt

Du willst was fragen, uns den Link zu deiner liebsten Spotify-Playlist schicken oder erzählen, was auf deine Festival-Packliste nicht fehlen darf? Dann schreib uns ’ne Nachricht. Entweder an info@bseite-magazin.de oder hier: